Methodik.

So werden die Besten ermittelt.

Die Wettbewerbsmethodik wurde in Abstimmung mit dem Juryvorsitzenden Prof. Dr. Günther Bachmann (Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung) und den Methodikpartnern entwickelt. Die Teams der internationalen Unternehmensberatung A.T. Kearney, des Centre for Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg und des DIHK – Deutscher Industrie- und Handelskammertag bringen unterschiedliche Expertisen und Blickwinkel bei der Beurteilung der Startups ein. Die Methodik zielt auf maximale Transparenz ab und soll den Bearbeitungsaufwand für die Bewerber überschaubar halten. Der von allen Teilnehmern auszufüllende Fragebogen fokussiert die von den Bewerbern adressierten Probleme der Nachhaltigkeit und welche Wirkung sie erreichen wollen, wie viel Innovation im Startup steckt, welche Wachstums- und Verbreiterungsstrategien sie einsetzen und was die praktische Umsetzbarkeit gewährleistet.

Die Methodikpartner bewerten die eingegangenen Bewerbungen in einem mehrstufigen Prozess entlang der verschiedenen Themenfelder. Auf Basis der Auswertungen werden die Besten, die Nominierten, in verschiedenen Kategorien ermittelt.

Die Nominierten werden dazu eingeladen, ihr Startup bei einem Live-Pitch am 7. Dezember 2017 in Düsseldorf der Expertenjury zu präsentieren. Im Anschluss entscheiden die Jurorinnen und Juroren über die Sieger, die am gleichen Abend im Rahmen einer festlichen Preisverleihung ihre Auszeichnungen erhalten.

Die A.T. Kearney GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist Assessmentparter des Deutschen Nachhaltigkeitspreises von Anfang an. A.T. Kearney verbindet als eines der weltweit größten Top-Management-Beratungsunternehmen strategische Weitsicht mit operativer Erfahrung. Entscheider in Großkonzernen ebenso wie in mittelständischen Unternehmen aller Wirtschaftszweige sowie im öffentlichen Sektor, aber auch Unternehmensgründer nutzen die internationalen Beraterteams, um gemeinsam ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu steigern.

Das Center for Sustainability Management (CSM) e.V. fördert die Forschung und den Transfer des CSM-Instituts an der Leuphana Universität Lüneburg unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Schaltegger. Die Forschenden analysieren Ursachen, Strukturen und Prozesse von Umwelt-, Gesellschafts- und Nachhaltigkeitsproblemen. Zum Einsatz kommen Methoden der Managementwissenschaften, des Unternehmertums sowie der Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften. Darauf aufbauend werden Konzepte und Nachhaltigkeitslösungen für Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung der ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimensionen des Nachhaltigkeitsmanagements, der Messung von Nachhaltigkeitsleistungen und dem Management von Stakeholder-Beziehungen und der Analyse der Praxis des Nachhaltigkeitsmanagements. Das CSM-Institut an der Leuphana Universität Lüneburg ist Anbieter des MBA Sustainability Management, dem weltweit ersten universitären MBA-Studium zu Nachhaltigkeitsmanagement und CSR. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Wissenstransfer mit Formaten wie dem Sustainability Leadership Forum (SLF).

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ist die Interessensvertretung der gewerblichen Wirtschaft in Deutschland gegenüber den Entscheidern der Bundespolitik und den europäischen Institutionen. Als Dachorganisation der Industrie- und Handelskammern ist er auch erfahrener Partner auf dem Weg zur Unternehmensgründung. Jährlich führen die Industrie- und Handelskammern über 200.000 Gespräche mit Existenzgründern, die auf die langjährige Expertise der Institutionen setzen.

Ashoka ist die älteste und größte Organisation zur Förderung von Sozialunternehmern. Ashoka wurde 1980 gegründet und ist heute in über 80 Ländern aktiv. Gut 3.000 Sozialunternehmer werden weltweit als „Ashoka Fellows“ gefördert. Der erste Fellow in Deutschland wurde 2005 ausgewählt. Die Ashoka Deutschland gGmbH, gegründet 2003, finanziert sich ausschließlich aus privaten Spenden und Unternehmens- und Stiftungszuwendungen. Derzeit werden 56 Ashoka Fellows in Deutschland unterstützt. Neben dem Such- und Auswahl-Programm (Ashoka Venture) und dem Fellowprogramm (Ashoka Fellowship) ist Ashoka in weiteren Initiativen aktiv, um die Rahmenbedingungen für Social Entrepreneurship in Deutschland zu verbessern.